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Lesedauer:3min

Das erste fieldux Anwendertreffen – zwei Tage voller Praxis, Austausch und ehrlicher Einblicke

General
Marie DohmenVeröffentlicht: 10/12/2026

Vom 29.09. bis 01.10.2026 fand in Aachen das erste fieldux Anwendertreffen statt. Statt IT-Buzzwords standen echte Abläufe und der Alltag der Menschen im Mittelpunkt, die täglich mit fieldux arbeiten. Zum Auftakt gab es Würstchen vom Grill, Salate und kühle Getränke – ein bewusst bodenständiger Rahmen für die ersten Gespräche darüber, wie fieldux heute eingesetzt wird, wo es im Alltag hakt und welche Wünsche es an das Produkt gibt. Die Geschäftsführung von Bauer + Kirch und das fieldux Team machten gleich zu Beginn klar: Ziel des Anwendertreffens ist, die realen Prozesse in Service und Montage noch besser zu verstehen und fieldux gemeinsam mit den Anwendern gezielt weiterzuentwickeln.

Den fachlichen Einstieg übernahm Thomas Riegler vom VDMA mit seinem Impuls „Der Generationswechsel als Change-Projekt: Wie Wissen im Unternehmen bleibt“. Im Fokus: die Frage, wie Erfahrungswissen gesichert wird, wenn langjährige Mitarbeitende gehen und neue, oft digitalaffine Kolleginnen und Kollegen dazukommen. Als spannende Ergänzung dazu gibt es vom VDMA einen Industriepodcast unter Das Risiko des Wissensverlusts: Der Maschinenbau im Kampf gegen das Vergessen - Der Industrie Podcast des VDMA. Außerdem wurden wichtige Informationen zur sicheren Fernwartung im Maschinen- und Anlagebau geteilt und ein Leitfaden, wie man rechtlich korrekte Remote-Service-Verträge aufsetzt.

Anschließend zeigte das fieldux Team die wichtigsten Produktupdates. Der Fokus lag dabei im Prozess des Berichtswesen: wie können Wartungschecklisten und Serviceberichte als Vorlagen erstellt und durch KI unterstützt werden, sodass Techniker diese einfach über die Mobile App auswählen und ausfüllen können. Und wie diese dann durch das Back Office gesichtet und freigegeben werden.

Nach einer Kaffeepause mit intensivem Networking folgten zwei starke Kundenvorträge: Timo Thomes von der Fassmer Service GmbH gab Einblicke ins Berichtswesen und zeigte, wie Serviceberichte so erstellt werden, dass sie intern auswertbar sind und beim Kunden professionell ankommen. Der spezielle Use Case war die Erstellung von Zertifikaten, um den Service an einem Rettungsboot gegenüber dem Kunden zu belegen. Ein Prozess der komplett digital in fieldux stattfinden.

Der Vortrag der Broetje-Automation GmbH zum Kundenportal und Ticketsystem machte deutlich, wie strukturierte Anfragen und klare Statusanzeigen den Kommunikationsaufwand senken und durch die Zusammenarbeit mit dem Kunden über ein Portal das Vertrauen stärken.

Ab 16:30 Uhr klang der erste Tag bei Feierabendbier und Snacks aus – genau der Rahmen, in dem viele Gespräche erst richtig offen wurden: über Schnittstellen, Fachkräftemangel und die Frage, wie viel Digitalisierung im Alltag praktikabel ist. Eine kleine Stadtführung durch Aachen, gemeinsames Abendessen im „Alter Postwagen Ratskeller“ und ein stimmungsvolles Kneipenquiz rundeten den Tag ab und zeigten, worum es uns bei den Anwendertagen geht: Austausch auf Augenhöhe, ehrliche Praxis und Partnerschaft, die über Software hinausgeht.

Der zweite Tag des fieldux Anwendertreffens stand ganz im Zeichen von KI, Schnittstellen und einem klaren Blick nach vorn. Zum Auftakt gab Alexander Engels von aiXbrain den Impuls „Wenn KI ‚Nein‘ sagen muss – Wie baut man verlässliche KI Use Cases auf?“ und traf damit genau den Nerv der Teilnehmenden: Im Raum ging es nicht um „Magic AI“, sondern um die Frage, wo KI im Service, in der Disposition und im Berichtswesen wirklich hilft, was „verlässlich“ bei KI-Entscheidungen bedeutet und welche Voraussetzungen dafür in der Praxis erfüllt sein müssen. Alles auflockerndes Gadget präsentierte er eine KI-gesteuerte Popcornmaschine, die geschmacklich natürlich alle überzeugt hat. Im anschließenden Use-Case-Workshop konnten die Teilnehmenden diese Fragen direkt auf ihre eigenen Abläufe übertragen und konkrete Ideen für KI-Szenarien im Alltag entwickeln.

Nach einer Kaffeepause und intensivem Networking folgte der Kundenvortrag der Felsomat GmbH zum Thema SAP-Schnittstelle – ein Kernthema für viele, weil SAP im Hintergrund häufig das Rückgrat ihrer Organisation bildet und ein sauberer Datenfluss entscheidend für reibungslose Serviceprozesse ist. Beim zweiten gemeinsamen Mittagessen blieb anschließend bewusst Zeit für offene Fragen, vertiefende Gespräche und direktes Feedback an unser Team, bevor der Tag mit dem Ausblick auf die fieldux Roadmap weiterging. Wir haben gezeigt, wo die Reise hingeht und welche Themen uns aktuell beschäftigen. Dazu zählt besonders die Erweiterung der fieldux FSM Plattform zur gemeinsamen Abwicklung von Planning, Reporting und Controlling für Montage- und Inbetriebnahmeprojekte. Dieses Feature konnten wir den Kunden bereits als Prototypen vorstellen. Alles Infos dazu gibt es hier: fieldux — Montage & Inbetriebnahme Add-on | Warteliste

Aus dem ersten fieldux Anwendertreffen nehmen wir vor allem drei Punkte mit: Praxis schlägt Theorie, Kundenvorträge sind Gold wert und echte Partnerschaft ist ein Prozess. Die besten Ideen entstehen, wenn Anwender offen zeigen, wie sie arbeiten mit allen Besonderheiten und Workarounds. Die Einblicke von Fassmer, Broetje und Felsomat haben gezeigt, dass viele Unternehmen mit ähnlichen Herausforderungen rund um Berichtswesen, Kundenportale, SAP-Schnittstellen und KI zu tun haben.

Und: fieldux ist keine „fertige Lösung“, sondern ein Werkzeug, das wir gemeinsam mit unseren Kunden weiterentwickeln. Genau dafür ist das Anwendertreffen ein wichtiger Baustein. Wir bereiten die Inhalte auf, vertiefen konkrete Themen in kleineren Runden und nehmen das Feedback direkt mit in Produkt und Projekte. Wir freuen uns auf das nächsten fieldux Anwendertreffen mit unseren Kunden.

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